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JuLis BS: Tanzverbot ist nicht mehr zeitgemäß und gehört abgeschafft PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 15. April 2014
Im Hinblick auf die nahenden Osterfeiertage kritisieren die Jungen Liberalen Braunschweig erneut das geltende Tanzverbot von Gründonnerstag bis Karsamstag. Für die liberale Jugendorganisation gibt es keinen ersichtlichen Grund jegliche Tanzveranstaltung pauschal zu verbieten – vielmehr sei das Tanzverbot ein Relikt aus früheren Zeiten, dass symbolischen Wert für bestimmte Wählerschichten habe und deswegen seit Jahren vehement verteidigt wird.

Der Kreisvorsitzende Moritz VOELKNER erklärt dazu: „Uns geht es nicht darum christliche Traditionen zu kritisieren, sondern vielmehr um ungerechtfertigte Verbote seitens des Staates. Der Staat hat nicht das Recht, und es ist erst recht nicht seine Aufgabe, per Gesetz Akzeptanz für religiöse Bräuche und Traditionen zu erzwingen. Das Tanzverbot lässt sich überhaupt nicht mit der Neutralitätspflicht eines säkularen Staates vereinen!“

Den Jungen Liberalen Braunschweig geht es dabei nicht nur um die Tanzwilligen, sondern auch um die Veranstalter. „Jeder Diskothekenbetreiber, der gegen das Tanzverbot verstößt, riskiert seine Konzession. Sollte das lokale Ordnungsamt die Einhaltung des vom Land geregelten Verbotes überprüfen, könnte es für viele brenzlig werden. Dabei ist das Tanzverbot schon lange überholt und alles andere als zeitgemäß. Wir stehen dafür ein, dass jeder, ganz gleich welchen Glaubens, seine Freiheitsrechte wahrnehmen und individuell entscheiden kann, ob er während der Stillen Tage die Puppen tanzen lässt oder der Tanzfläche fernbleibt. Das Tanzverbot stellt eine massive Freiheitseinschränkung dar und gehört deswegen auch abgeschafft!“, so VOELKNER abschließend.
 
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